Danke, Eschwege - Festliche Kircheneinweihung im indischen Ravihal

Verabschiedung von Pfarrerin Maike Westhelle als Predigtbeauftragte


Mit herzlichem Dank für den zuverlässigen Dienst als Predigtbeauftragte in Fürstenhagen und Quentel und für das Engagement im Kirchenkreis wurde Pfarrerin Maike Westhelle Anfang Januar im Gottesdienst in Fürstenhagen von Pfarrer Dr. Meier und Dekanin Laakmann verabschiedet. Pfarrerin Maike Westhelle hat seit August 2020 eine neue Pfarrstelle als Schulpfarrerin in Kassel übernommen, für die ein weiterer Predigtauftrag entfällt.


Gottes Lieblingsworte - zu Weihnachten 2020 und zum Jahreswechsel

"Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;

denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Und das habt zum Zeichen...." (aus Lukas 2) 

Gesegnete Weihnachten - aus dem Kirchenkreis Werra-Meißner! 

Weihnachten mit Vorsicht und Vielfalt

Weihnachten findet vielfältig und corona-bedingt mit der gebotenen Vorsicht statt – und im Evangelischen Kirchenkreis Werra-Meißner wird es ein vielfältiges, kirchliches Angebot dazu geben.

Das Land Hessen hat entschieden, Präsenzgottesdienste trotz aller sonstigen Beschränkungen im Rahmen allgemeiner und besonderer Regelungen weiterhin zuzulassen. Die Wahrung der Grundrechte, das Wissen um gesellschaftliche Grundbedürfnisse und Grundlagen und aktuell begründete Vorsicht sind in den Verlautbarungen deutlich.  

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hält ebenfalls grundsätzlich an Präsenzgottesdiensten fest und verweist auf die wichtige und vor Ort sorgfältig verantwortete Vielfalt von analogen, digitalen und anderen gottesdienstlichen Angeboten. Die Landeskirche betont, dass nach den örtlichen Gegebenheiten entschieden werden muss – auch wenn die Entscheidungen nicht leicht sind. Sie können darum gut begründet unterschiedlich ausfallen. Im Evangelischen Kirchenkreis Werra-Meißner ist das genauso.  

Obwohl die Werte gestiegen sind, ist unser Kirchenkreis im Landkreis Werra-Meißner nach wie vor die hessische Region mit den niedrigsten Inzidenzzahlen. Aber auch hier sorgen wir uns um Erkrankte, trauern um Verstorbene, hoffen auf die Impfungen und bemühen uns, einander zu helfen und zu stärken – gerade in dieser Zeit. 

Sorgfältige Hygienekonzepte haben sich seit Pfingsten in den Gemeinden für die ,analogen‘ Präsenzgottesdienste bewährt. Viele Menschen haben sich dankenswerterweise mit hohem Engagement für die Umsetzung und Aktualisierung der Konzepte verlässlich und erfolgreich eingesetzt. An vielen Orten wird es zu Weihnachten in großen Kirchen oder ,outdoor‘ auf großen Plätzen gut durchdachte Gottesdienstangebote geben können - natürlich bis zuletzt unter dem Vorbehalt, dass bei hohen Inzidenzzahlen doch noch kurzfristige Änderungen nötig werden. 

Die Kirchengemeinden sind sich der hohen Verantwortung bewusst: für Heiligabend und die Weihnachtstage liegen in vielen Gemeinden nochmals aktualisierte Planungen vor. Neben der Wahrung des Mindestabstandes, Desinfektion, Maskenpflicht auch am Platz und dem Verzicht auf den Gemeindegesang gilt jetzt für erwartbar größere Weihnachtsgottesdienste besonders am Heiligabend eine notwendige Anmeldepflicht, die z.B. mit dem Internet-Portal Church Event, vorliegenden Anmeldezettel oder telefonischer Anmeldung umgesetzt werden. In vielen Gemeinden werden mehr kürzere Gottesdienste geplant, um die größere Weihnachtsgemeinde auf mehrere Veranstaltungen zu verteilen. Wir bitten ausdrücklich darum, sich für die Gottesdienste vor Ort anzumelden!    

Aufgrund der lokalen Bedingungen haben andere Gemeinden Gottesdienste wieder abgesagt, anders geplant oder das Weihnachtsangebot in diesen Tagen noch verändert. Kleine Weihnachtszüge von wenigen Mitwirkenden tragen in einigen Gemeinden die Weihnachtsbotschaft buchstäblich durch den Ort und halten an verschiedenen Stellen vor offenen Fenstern zu Mini-Gottesdiensten an. Auch Angebote für „Weihnachten in der Tüte“ und „Weihnachten zu Hause“ auf DVD, Stick und CD oder gedruckt sind ergänzend oder alternativ vorbereitet worden. Kirchen sind zum Ausruhen oder als Ziel des individuellen Weihnachtsspaziergangs geöffnet; Pfarrer und Pfarrerinnen sind für ein persönliches Gespräch und ein Segenswort ansprechbar – in den Gemeinden sind die Zeiten veröffentlicht worden. 

Auf den Homepages von Kirchengemeinden und Kooperationsräumen und auf der Homepage des Kirchenkreises https://www.kirchenkreis-werra-meissner.de/ gibt es das Krippenspiel „#nochwarm“ des Kirchenkreises und weitere digitale Angebote, ebenso auf der homepage der Landeskirche unter ekkw.de. 

Für Rundfunk Meißner (online https://radiorfm.de/)  hat der Kirchenkreis eine Weihnachtssendung „Oh du fröhliche?!“ aufgenommen (Heiligabend um 17.05 Uhr und um 22 Uhr, am Ersten Weihnachtsfeiertag um 15.05 Uhr, am Zweiten Weihnachtsfeiertag um 15.05 Uhr). Auch für den Jahreswechsel wird es besondere Angebote in den Gemeinden und auf youtube geben. 

Weihnachten und Jahreswechsel in Vielfalt und Vorsicht also: bleiben Sie behütet. 

Ulrike Laakmann, Dekanin – am 20.12.2020


Macht auf die Tür - Adventskalender des Kirchenkreises auf Rundfunk Meißner

Einen hörbaren Adventskalender haben Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises auf Rundfunk Meißner eingesprochen. Jeden Tag werden die Türchen neu geöffnet und von Montag bis Samstag um 11 Uhr und um 17 Uhr, sonntags um 9 Uhr und um 11.55 Uhr gesendet - und gern auch zwischendurch. Rundfunk Meißner ist auf den Frequenzen 99.7 MHz in Eschwege und 96.5 MHz in Witzenhausen zu empfangen; außerdem über facebook, twitter und instagramm und digital auf DAB+. 

Einen weiteren musikalisch klingenden Adventskalender finden Sie auch auf der homepage von St. Crucis in Allendorf 

Wir wünschen viel Freude und eine gute Adventszeit - bleiben Sie behütet...


Gottesdienst mit Landesbischöfin Dr. Beate Hofmann am 3.10.2020



Neue Pfarrerin für Vertretungsaufgaben


Pfarrerin Dorothea Wecker ist die neue Pfarrerin für Vertretungsdienste im Kirchenkreis Werra-Meißner. Als erste Aufgabe übernimmt sie die Vertretung in der Pfarrstelle Berneburg. Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes, in dem ihre Vorgängerin Pfarrerin Heide-Michaela Panke bedankt und verabschiedet wurde, wurde Pfarrerin Dorothea Wecker in Heyerode am 9. August von Dekanin Ulrike Laakmann in ihr Amt eingeführt. Pfarrerin Panke hat bereits seit 1. Mai 2020 neue Vertretungsaufgaben in Langenhain und Vierbach übernommen. 



Gemeinschaft ist für ihn das Wichtigste Verabschiedung von Martin Laakmann nach 36 Dienstjahren als

Nach 36 Dienstjahren als Pfarrer wurde Martin Laakmann in Werleshausen mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel in den Ruhestand verabschiedet. Acht Jahre lang leitete der Theologe die Gemeinden Neuseesen und Werleshausen, davor war er über 18 Jahre in Großenritte bei Kassel tätig. Seine Ehefrau, Ulrike Laakmann, ist Dekanin des Evangelischen Kirchenkreises Werra-Meißner. Zum Abschied kamen Mitglieder und Weggefährten aus allen bisherigen Gemeinden des Seelsorgers und wünschten ihm alles Gute für den Ruhestand. Nun kann er sich ganz seinem Hobby widmen und als Vogelkundler die Natur durchstreifen.

In seiner Predigt fragte Pfarrer Martin Laakmann sich, welchen Platz er im metaphorischen Bild von Gottes Ackerfeld und dem Bau dessen Kirche einnehme. „Wir alle gemeinsam sind die Kirche“, sagte er. „Ich sehe mich nur als einen Puzzlestein in diesem Bild. Doch wenn ein Puzzlestein fehlt, ist das Bild nicht vollständig.“ Zusammen müssten alle Mitglieder der Kirche den Weg durch diese Zeit suchen, die gerade nicht einfach sei. Die Gemeinschaft sei für ihn das Wichtigste, Konfessionsgrenzen hingegen nicht. Martin Laakmann sucht stets das Verbindende, nicht das Trennende. Sich miteinander für Nächstenliebe, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen und den Menschen dabei auf Augenhöhe zu begegnen, seien immer seine Ziele gewesen.

Pröpstin Katrin Wienold-Hocke, die Martin Laakmann als Pfarrer vom Dienst entpflichtete, entwarf das Bild eines Gärtners, der in seiner Gemeinde säte, jätete, hütete und groß und dabei immer am Boden blieb. „Bodennähe heißt auf Latein humilitas und wird mit Demut und Bescheidenheit übersetzt“, sagte sie. Martin Laakman zeichnete sich in seinem Beruf durch menschliche Bildung aus, durch Weitblick, die Fähigkeit zuhören zu können und immer den richtigen Ton zu finden. Er sei ein begeisterter Chorsänger, ein naturwissenschaftlich gebildeter Theologe, und jemand, dem Frieden und Gerechtigkeit am Herzen lägen. Für den Kirchenkreis sei er als Umweltbeauftragter die perfekte Besetzung gewesen.

Als neue Pfarrerin in Neuseesen und Werleshausen folgt ihm Kerstin Ortmann nach. Mit Grußworten wurde Martin Laakmann von Witzenhausens Bürgermeister Daniel Herz ebenso gewürdigt, wie von den Ortsvorstehern Peter Rhode/Werleshausen und Karl-Ernst Küstner-Wetekam/Neuseesen. Die Mitglieder der Kirchenvorstände und des Chors, die Lektorinnen, sowie die Leiterin des Kindergartens dankten ihrem Pfarrer und ließen noch einmal Erinnerungen an die gemeinsame Zeit revuepassieren. „Martin Laakmann war als Pfarrer immer herzlich, offen und präsent“, sagte etwa Ute Jansen Franke und kündigte an, dass die nächste „Rocknacht“ in Neuseesen ihm gewidmet sein solle. Der künftige Ruheständler selbst möchte für die Menschen, die ihn kennen, „nur noch der Martin sein, nicht mehr der Pfarrer.“