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Klosterfest in Germerode

  

Freude über neue Pfarrerin für Großalmerode-Epterode - Ann Kristin Reuse wurde in Kassel ordiniert

Sie gestalten die Zukunft der Evangelischen Kirche mit: 18 Theologinnen und Theologen wurden am Pfingstsonntag, 19. Mai, in einem Festgottesdienst in der Martinskirche in Kassel ordiniert und damit offiziell in ihr Amt als Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) eingeführt. Darunter auch Ann Kristin Reuse die ab 1. Juni 2024 ihren Dienst in Großalermorde-Epterode aufnimmt.

Bischöfin: Neu werden bedeutet, auf die Kraft des Geistes zu vertrauen

In ihr neues Amt gehen sie begleitet von Gottes Wort und ermutigt durch Gottes Geist, sagte die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, in ihrer Predigt und nahm darin Bezug zu Pfingsten. „Heute feiern wir Gottes Geistkraft, die müden Herzen und niedergeschlagenen, mutlosen Jüngerinnen und Jüngern neue Energie gibt, sie begeistert und inspiriert.“ Doch die Hoffnung, dass alles wieder so „wie früher” wird, erfülle Pfingsten nicht. Wenn Gemeinden zusammenrücken in einem Kooperationsraum und wenn neue Ideen entstehen, werde dies anders sein als zuvor, sagte die Bischöfin mit Blick auf den Veränderungsprozess der Landeskirche: „Neu werden ist nichts, was wir mal so eben mit ein paar guten Programmen, etwas Reform und 18 neuen Pfarrerinnen und Pfarrern erledigen.“ Neu werden bedeute, Vertrautes loszulassen, im Arbeiten auf Gottes Wort zu hören und dabei auf die Kraft des Geistes zu vertrauen, gab sie den Pfarrerinnen und Pfarrern für ihr neues Amt mit auf den Weg.  

Die Ordination ist die letzte Tür auf dem Weg ins Pfarramt. Die 18 Ordinierten hatten zuvor ein Studium der Evangelischen Theologie absolviert. Sie waren in der zweiten Ausbildungsphase als Vikarinnen und Vikare in Kirchengemeinden der Landeskirche tätig und wurden zugleich am Evangelischen Studienseminar in Hofgeismar ausgebildet. 

 



Bildungsreihe natürlich religiös am Meißner

Podiumsgespräch im Rahmen des Evangelischen Forums im Kloster Germerode am Donnerstag, den 6. Juni um 19 Uhr mit Pfarrer Dr. Manfred Gerland aus Herleshausen und dem Historiker Dr. Karl Kollmann aus Bischhausen. Am Beispiel der Klosterkirche geht es dabei um die Frage nach der Bedeutung heiliger Orte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und um die Veränderungen, die sie im Laufe der Geschichte erfahren haben.

Chorkonzert am Pfingstmontag in Sontra

   

Oratorium Die Jahreszeiten von Joseph Haydn

Am Pfingstsonntag, 19. Mai um 18.00 können Sie in diesem Jahr in der Liebfrauenkirche in Witzenhausen das letzte Oratorium von Joseph Haydn „Die Jahreszeiten“ erleben. Es singt die Nordhessische Kantorei, als Solisten sind Johanna Neß (Sopran), Hubert Schmid (Tenor) und Joachim Höchbauer (Bariton) zu hören, es begleitet das Göttinger Symphonie Orchester unter der Leitung von Christopher Weik. 

Nummerierte Platzkarten (im Mittelschiff der Kirche) zu 25 € (erm. 17 € für Schüler, Studenten, Auszubildende, Bürgergeldempfänger) gibt es im Vorverkauf bei der Touristinformation Witzenhausen, www.reservix.de, an der Konzertkasse ab 17 Uhr (zzgl. 3 €). Nicht nummerierte Plätze zu 18 € (erm. 10 €) in den Seitenschiffen) sind nur an der Konzertkasse erhältlich.

Der Förderverein wird vor dem Konzert und in der Pause Getränke und kleine Snacks anbieten.

Joseph Haydn wurde zur Komposition der Jahreszeiten (Uraufführung 1801) durch den großen Erfolg seines vorhergehenden Oratoriums „Die Schöpfung“ (1798) angeregt, das zu dieser Zeit in ganz Europa aufgeführt wurde. Wie bei jenem Werk wurde das Libretto zu „Die Jahreszeiten“ von Baron Gottfried van Swieten verfasst. Die Komposition war wegen seiner angegriffenen Gesundheit mühsam für Haydn. Er brauchte zwei Jahre, um „Die Jahreszeiten“ fertigzustellen. Es ist eines seiner letzten Kompositionen und gilt als klassisches Meisterwerk.

„Die Jahreszeiten“ ist für ein großes spätklassisches Orchester geschrieben, zumeist vierstimmigen Chor und drei Vokalsolisten, die archetypisch das Landvolk repräsentieren. In vier in sich geschlossenen Kantaten wird der Verlauf der Jahreszeiten aus Sicht des Bauernvolks beschrieben: Der Pächter Simon (Bass), dessen Tochter Hanne (Sopran) und der junge Bauer Lukas (Tenor) treten als Erzählstimmen auf.

Der Frühling ist die Zeit der Saat und der Hoffnung: In der düsteren Einleitung wird das Ende des Winters beschrieben, bevor heitere Gesänge die Freuden des Lenz verkünden. Nachdem der Ackermann, den Haydn die wohlbekannte Melodie aus der Symphonie mit dem Paukenschlag nachpfeifen lässt, die Saat ausgebracht hat, wird um Segen und Regen gebeten. Mit einem fulminanten Freudenlied geht der Frühling zu Ende.

Im zweiten Teil wird ein Tag im Sommer geschildert: Nach der Morgendämmerung weckt der Hahn die Hirten auf, bevor die Sonne „in flammender Majestät“ aufgeht. Der friedlichen, pastoralen Szenerie setzt ein dramatisches Gewitter ein Ende – das sich genauso schnell verzieht, wie es aufgekommen ist: Abendfrieden macht sich breit, als die ersten Sterne aufgehen.

Der Herbst ist in drei Teile gegliedert: Der Landmann freut sich über die reiche Ernte, die sogleich eingeholt wird, und Hanne und Lukas schwören sich ewige Liebe und Treue. Danach geht es vom Feld in den Wald, und Chor und Solostimmen besingen die erfolgreiche Jagd auf einen Hirsch. In der abschließenden Weinlese wird in den Weinbergen übermütig gesungen, getanzt und vor allem getrunken.

Mit dem Winter legt sich dichter Nebel über das Land, und Dunkelheit macht sich breit. Ein verirrter Wanderer findet Schutz in einem belebten Bauernhaus. Dort wird in der warmen Stube gesponnen, geschwätzt und gesungen – Hanne erzählt zur Unterhaltung der anderen eine schelmische Liebesgeschichte. Die anschließende Arie des Simon erweitert die Thematik um eine metaphysisch-religiöse Ebene und stellt den Verlauf der Jahreszeiten dem eines Menschenlebens gegenüber. In einem sich immer weiter steigernden Wechselgesang zwischen Solostimmen und Chor wird die Hoffnung besungen, aus dem ewigen Winter des Todes Erlösung im himmlischen, immerwährenden Frühling zu finden.


Posaunenchöre aus dem Kirchenkreis in Hamburg

Vom 3. bis 5. Mai 2024 wurde Hamburg in ein großes Meer klingender, goldglänzender Instrumente verwandelt und konnte in Blechbläserklängen schwimmen. Das Flächengold der glänzenden Instrumente breitete sich in der Stadt aus. 

Auch über 40 Bläser aus den Posaunenchören im Kreisverband Werra-Meißner gehörten zu den 15.000 aktiven Blechbläsern aus Posaunenchören in ganz Deutschland, die zum Deutschen Evangelischen Posaunentag in die Hansestadt gekommen waren. Unter dem Motto „mittenmang“ wurde dort in vielfältiger Weise gemeinsam musiziert. 

Ein großartiger Auftakt war der Eröffnungsgottesdienst am Freitagabend auf der Moorweide mit allen Teilnehmenden. Anschließend wurde zu Konzerten an vielen Orten der Stadt eingeladen.

Am Samstag gab es überall ein vielfältiges musikalisches Programm. Unter anderen gab es in der Stadt 126 Platzkonzerte von denen auch der Posaunenchor Sontra und der Eschweger Posaunenchor jeweils eins dieser Konzerte gestalteten. Höhepunkt des Tages war aber die Serenade auf der Jan-Fedder-Promenade am Hafen. Dichtgedrängt muszierten dort die 15.000 Bläser. Sie wechselten sich ab mit über 400 Jugendlichen der vereinigten Landesjugendposaunenchöre aus Deutschland, die gegenüber auf dem Schiff „Cap San Diego“ spielten. Auch 5 Jugendliche aus dem Eschweger Posaunenchor waren dort im Landesjugendposaunenchor Kurhessen-Waldeck beteiligt. Eine Herausforderung für alle war, dass der Dirigent nur auf großen Video-Walls zu sehen war. Es erklangen neben geistlichen Stücken auch speziell für den Posaunentag komponierte Werke für große Bläserbesetzung - wie beispielsweise die Titelmelodie aus der Jan-Fedder-Serie „Großstadtrevier“ oder die „Moldau“ von Smetana. Ein weiteres beeindruckendes Erlebnis mit viel Musik war der Abschlussgottesdienst am Sonntag auf der großen Festwiese im Stadtpark. Zusammen mit den Bläsern hatten sich etwa 22.000 Menschen dort versammelt. Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs fasste in ihrer Predigt das Wochenende zusammen und entsandte die große Bläser-Gemeinde mit Worten der Hoffnung und dem Segen in alle Himmelsrichtungen auf ihren Heimweg. Nun freuen sich die Bläser und Bläserinnen aus unserem Kirchenkreis wieder auf zahlreiche sommerliche Einsätze in ihren Heimatgemeinden.

Der Deutsche Evangelische Posaunentag findet alle 8 Jahre statt und ist das größte ehrenamtliche Bläsertreffen der Welt. Veranstalter ist der Evangelische Posaunendienst in Deutschland (EPiD), der Dachverband aller evangelischen Posaunenchöre in Deutschland.

Posaunenchöre sind der besondere Sound der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die UNESCO hatte vor einigen Jahren offiziell beschlossen: Posaunenchöre sind typisch für Deutschland und sind daher ein von der UNESCO anerkanntes immaterielles Kulturerbe. Über 100.000 Menschen engagieren sich dort musikalisch in etwa 6.000 Chören. Diese Blechbläsermusik ist mit das lebendigste, größte und lauteste Arbeitsgebiet in der evangelischen Kirche in Deutschland. 


Konzert D.O.O.R. - Deep Organ on Rock

Am Sonntag, 12. Mai 2024, um 18.00 Uhr können Sie in der Liebfrauenkirche Witzenhausen die Orgel einmal ganz anders erleben.
Zu Gast ist die Band D.O.O.R. – Deep Organ on Rock mit Klassikern der Rockmusik im Kirchenraum:
ekannte Stücke der populären Rockmusik, Mighty Quinn, Saturday in the Park, Light My Fire und vieles mehr wie Bohemian Rhapsody,
Oye Como Va… usw… der Bands Deep Purple, The Doors, Chicago, Santana werden zu hören sein.
Begleitend zu den Stücken werden Video-Clips als Zeitreise im Altarraum auf  eine Großleinwand projiziert sowie der Kirchenraum bunt illuminiert.

Es musizieren
Bernhardt Brand-Hofmeister (Orgel),
Gerhard Schnitzspahn (Gitarre),
Thomas Tschur  und Stefan Distler (Schlagzeug/Percussion),
Manfred Gerber (Gitarre, Sax),
Daniel Massoth und Christian Schmale (Bass),
Dietloff von Hagke (Sax),
Peter Groth (Trompete).

Der Eintritt beträgt 20 € (erm. 13 €), nur an der Konzertkasse ab 17.00.

Der Förderverein wird ein Catering mit Getränken und kleine Snacks anbieten.

D.O.O.R. steht für Deep Organ On Rock. Das Projekt will eine Tür öffnen zwischen alter und neuer Musik, durch die Kombination von alten und neuen Instrumenten. So spielt die Kirchenorgel mit E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Saxophon Klassiker der Rock-Musik und bringen Stücke von Deep Purple, Santana, The Doors u.a.m. zu Gehör. Das Ganze findet in der Kirche statt, die ja bekanntlich das Haus auf dem Felsen (engl.: rock) ist. Die Fusion aus Rockband und Kirchenorgel hat dazu Stücke ausgewählt, die durch ihre virtuosen Orgel- und Bläserarrangements besonders geeignet sind. Die Gesangsmelodien, der durchaus unterschiedlichen Werke, werden durch Saxofon, Querflöte und andere Blasinstrumente ersetzt. Dem Kenner der Rockmusikszene wird schon in der Namensgebung dieses Musikprojekts die Assoziation zu dem epochemachenden Album der britischen Hard-Rockband Deep Purple aufgefallen sein, das im Juni 1970 veröffentlicht wurde. „Deep Purple In Rock“ war das erste Studio-Album der Gruppe. Das daraus entnommene Stück Speed King ist ein „reinrassiger“ Hard Rock-Song, charakteristisch dabei das Wechselspiel von Jon Lords Hammondorgel und Ritchie Blackmores E-Gitarre. 


MoGo - Gottesdienst nicht nur für Biker

  

Füreinander da sein mit den Impulspatenschaften

Über das Johannisfest bummeln, eine kirchliche oder kulturelle Veranstaltung besuchen, den Sophiengarten erkunden, mit der Rikscha um den See gefahren werden, einen Spaziergang machen oder ein Kaffeeplausch auf dem Balkon oder im Park – all das können Angebote oder Anfragen für die Impulspatenschaften der Ev. Familienbildungsstätte – MGH Werra-Meißner sein.

Eine Impulspatenschaft ist ein Schnupperangebot für Ehrenamtliche, aber auch für Menschen, die eine Begleitung oder einen Besuch wünschen, ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten oder ein anderes Anliegen haben.

Mit dem Patenangebot sollen neue Kontakte zwischen Menschen geknüpft werden. Zwischen denen, die etwas von ihrer Zeit und Aufmerksamkeit geben wollen und denen, die sich einen Patenbesuch oder eine Patenbegleitung wünschen.

Eine Patenschaft umfasst drei Treffen, danach ist die Patenschaft beendet. Auf Wunsch beider Partner kann die Patenschaft jedoch fortgesetzt werden. Das Angebot der Impulspaten ist kostenfrei.

Sie haben Interesse und wünschen weiterführende Informationen zu den Impulspatenschaften?

Dann melden Sie sich gerne bei

Christine Horn, Ev. Familienbildungsstätte – MGH Werra-Meißner

Telefon:05651-3377004


Die Zukunft der Landwirtschaft - eine gemeinsame Aufgabe

„Wir brauchen einen gesamtgesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und einem nachhaltigen Ernährungssystem.“, lautete die Botschaft von Dr. Ramona Teuber, Professorin an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Leiterin des Instituts für Agrarpolitik und Marktforschung. Das Evangelische Forum Werra-Meißner hatte sie als Referentin für die Veranstaltung „Die Zukunft der Landwirtschaft – Auswege aus dem Dilemma“ eingeladen, an der sowohl Landwirte als auch Konsumenten, Kirchenvorstände und andere Interessierte am Samstag, 20.04.2024 im ev. Gemeindehaus „Adlerhorst“ in Abterode teilnahmen.

„Wenn es um das Thema Landwirtschaft geht,“ sagte Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost, Studienleiterin im Evangelischen Forum in ihrer Begrüßung, „ist die Stimmungslage schnell gereizt.“ In der Tat stehe die Landwirtschaft – auch im Werra-Meißner-Kreis, unter einem erheblichen Anpassungsdruck. Dies zeigten die Daten und Fakten aus dem „Bericht zur Lage der Landwirtschaft im Werra-Meißner-Kreis“. Dazu führten die immer komplexer werdenden rechtlichen Regelungen, der Klimawandel, die Weltmarktbedingungen, die gesellschaftlichen Erwartungen z.B. an das Tierwohl und veränderte Ernährungsgewohnheiten. 

„Wir müssen lernen, in Sachen Landwirtschaft und Ernährung neu zu denken“ so Repp-Jost, „und unseren Horizont erweitern. Welche Lösungsansätze gibt es aus wissenschaftlicher Sicht und welche neuen Wege werden schon in der Region beschritten, z.B. von jungen Bauern und Bäuerinnen?“

In ihrem Vortrag machte Frau Dr. Teuber deutlich, dass Landwirtschaft und Ernährung zusammengehören. Allerdings sei sowohl das deutsche als auch das weltweite Ernährungssystem, angefangen von der Produktion bis hin zum Konsum von Lebensmitteln, noch weit von den Zielen der Nachhaltigkeit entfernt. Zu den Nachhaltigkeitszielen gehören z.B. die Reduzierung von chronischen Ernährungs- und Stoffwechselstörungen (Adipositas), ein verträglicher Fleischkonsum, die Verringerung von Luftschadstoffen, der Erhalt der Biodiversität und Artenvielfalt, die Minderung des Co2-Ausstoßes und die Verringerung von bodenbelastenden Substanzen.

Die nachhaltige Umgestaltung der Landwirtschaft und der Ernährungssysteme sei, so Frau Dr. Teuber, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, d.h. alle – Bauern, Politik, der Markt und die Konsumenten – müssten daran mitwirken.

Die Politik müsse die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die Ziele betriebswirtschaftlich attraktiv seien (z.B. durch zielorientierte Prämien, Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse).

Der Markt müsse transparent werden, z.B. durch Tierwohlkennzeichen und Zertifikate.

Die Landwirte müssten den Einsatz der Technologie überdenken, den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten aktiv unterstützen, die unterschiedlichen Betriebsarten wertschätzen und übergreifend kooperieren.

Auf Seiten der Konsumenten sei ebenfalls ein Umdenken notwendig: Sie müssten bereit sein, ihre Ernährungsgewohnheiten umzustellen, mehr Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte auf den Teller zu bringen und den Verbrauch von tierischen Lebensmitteln deutlich reduzieren.

Ein Teilnehmer brachte es mit folgenden Worten auf den Punkt: „Die Konsumenten müssten den Wochenmarkt in Eschwege einfach leerkaufen. Wenn kein Standbetreiber seine Produkte wieder einpacken und mit nach Hause nehmen müsste, wäre das ein starkes Signal.“

Ein innovatives Projekt aus der Region stellte Julius Nennewitz vor, Jungbauer eines kleinen Bioland Familienbetriebs zwischen Niederdünzebach und Wanfried. Um dem Klimawandel Rechnung zu tragen, hat er mit einem Agroforstprojekt begonnen, einer speziellen Landnutzungsform, bei der Gehölz, Nutzpflanzen und Tiere zusammen einen Lebensraum bilden.

Außerdem bietet der Hof einen sicheren Ort und Unterstützung für Menschen mit unterschiedlichen Problemlagen. 

„Es gibt sie, die jungen Bauern und Bäuerinnen auch in der Region Werra-Meißner,“ so Repp-Jost zum Schluss. „Sie brächten Mut, den Willen zur Gestaltung, Pragmatismus und oft ganz viel Know-how mit. Aber den Wandel zu gestalten, gehe eben nur gemeinsam – mit uns allen.“



Gemeinschaftserlebnisse, die prägen

Team der Evangelischen Jugendarbeit bereitet Freizeiten für Kinder und Jugendliche vor

Wenn die Urlaubszeit vor der Tür steht, arbeitet das Team der Evangelischen Jugendarbeit im Werra-Meißner-Kreis bereits auf Hochtouren. Die sechs Hauptamtlichen planen und organisieren die Freizeiten für Kinder und Jugendliche. Zum Programm gehören Gemeinschaftserlebnisse, Spiel und Spaß, ob im nahen Hirschhagen oder in Norwegen.

„Wenn wir älter Menschen fragen, an welche Erlebnisse aus ihrer Jugend sie sich noch gerne erinnern, nennen viele die Konfirmanden-Freizeiten und Gruppenfahrten“, sagt Marc Dobat. Der Sekretär des CVJM Eschwege und Gemeindepädagoge ist einer von sechs Hauptamtlichen im Team der Evangelischen Jugendarbeit im Kirchenkreis Werra-Meißner. Gemeinsam mit Jennifer Grandt, Dorothee Koch, Johannes Kühn, Marina Porzelle und Elisabeth Sawosch ist er für Kinder und Jugendliche aktiv. Sie haben als Ehrenamtliche in der Jugendarbeit angefangen und später sozusagen ihr Hobby zum Beruf gemacht. Nicht alle haben studiert, aber die meisten haben eine staatlich anerkannte Ausbildung in einem Sozialberuf und zusätzlich eine kirchlich anerkannte theologische Ausbildung. 

Jeder aus dem Team versorgt eine andere Region im Kirchenkreis und hat eigene Schwerpunkte. Manche bereiten Kindergottesdienste vor, andere geben Konfirmanden- und Religionsunterricht oder bilden junge Menschen aus, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren möchten. Und gemeinsam bereiten sie die Youth-Night in Eschwege, die zentrale Nacht der Jugend, vor. 

Bei den Ferienfreizeiten stehen Spiel und Spaß auf dem Programm, wie Wandern, Boot fahren und Basteln. „Die Kinder und Jugendlichen erleben Gemeinschaft – und soziales Lernen ist das, was scheinbar nebenher passiert“, erklärt Marc Dobat. Wenn lebensrelevante Themen wie Liebeskummer oder Konflikte auftauchen, werden sie gemeinsam besprochen. „Auch ermöglichen wir es, spirituelle Erfahrungen zu machen, zum Beispiel bei einer Andacht“, ergänzt die Religions- und Sozialpädagogin Marina Porzelle. 

Damit die Kinder und Jugendlichen eine gute Zeit haben können, hat das Team der Evangelischen Jugendarbeit alle Hände voll zu tun – von der Unterkunftssuche über An- und Abreise, Kostenkalkulation, Freizeitprogramm, Gestaltung der Informations-Flyer, Einkauf, die Begleitung auf der Fahrt bis zum Küchendienst. Unterstützung erhalten sie von vielen Ehrenamtlichen, zum Beispiel ehemalige Konfirmanden, die eine Jugendleiter-Ausbildung gemacht haben. „Ohne die Ehrenamtlichen geht es bei den Freizeiten gar nicht“, sagt Marc Dobat. Eine neue JuLeiCa (JugendleiterCard) Ausbildung für Jugendliche ab 14 startet im Juni. Interessierte können sich auf der Homepage der Jugendarbeit informieren.

Bei der Planung der Freizeiten hat das Team immer auch die Kosten im Blick. „Allein die Unterkunftspreise haben sich in den letzten Jahren fast verdoppelt“, sagt Erzieherin und Diakonin Elisabeth Sawosch.Und so versucht das Team zum Bespiel durch Selbstversorgerhäuser die Freizeiten so kostengünstig wie möglich zu machen. Das Team weiß, dass für einige Familien die Kosten dennoch keine Kleinigkeit sind. Doch dafür gibt es Fördermittel und Eltern können sich vertraulich beraten lassen. 

Für die Kinderfreizeit von 9 bis 12 Jahren an der Mecklenburgischen Seenplatte, 12. bis 18. August, gibt es noch frei Plätze. Die Norwegenfreizeit ist mittlerweile ausgebucht. Hierfür gibt es eine Warteliste. Mehr zum TEAM der Ev. Jugendarbeit Werra-Meißner und zu den Freizeiten unter: www.wemeetju.info


Bildunterschrift: Marc Dobat (von links), Marina Porzelle, Elisabeth Sawosch und Dorothee Koch gehören zum Team der Evangelischen Jugendarbeit Werra-Meißner. Auf dem Foto fehlen Jennifer Grandt und Johannes Kühn. (Foto: Edith Hettwer)

Noch Plätze frei... Sommerfreizeit für Kinder von 9 bis 12 Jahren

   

Kirche im Kino - Eine Million Minuten - 28. April 24

Sonntags um 17.30 Uhr im Cinemagic Eschwege
ein Angebot im Ev. Kirchenkreis Werra-Meißner  
in Kooperation mit dem Ev. Forum Werra-Meißner 

Unkostenbeitrag: 6,50 Euro

Der Kirchenerhaltungsfond fördert die Orgelsanierung an der Neustädter Kirche in Eschwege

Mit 57.300 € fördert der Kirchenerhaltungsfond der Landeskirche die Orgelsanierung an der Neustädter Kirche in Eschwege. Dies wurde am 18.03.2024 in einer Feierstunde im Haus der Kirche in Kassel bekannt gegeben.

Insgesamt freuen sich elf Gemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) über eine kräftige Finanzspritze für ihre Kirchengebäude. Die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds der EKKW belohnt ihre Anstrengungen mit einem Gesamtbetrag von 503.700 Euro. Den nahezu identischen Betrag hatten die Gemeinden aus neun Kirchenkreisen der Landeskirche während der Projektlaufzeit vom 18. Juli bis 26. Dezember 2023 selbst durch Spenden eingeworben.

Bischöfin: „Durch unsere Gebäude sind wir sichtbar vor Ort“

Dank guter Ideen und viel Herzblut sei möglich geworden, dass Gotteshäuser weiterhin erhalten und zur Begegnung mit Gott und seiner frohen Botschaft einladen können, sagte Bischöfin Dr. Beate Hofmann in ihrem Grußwort. „Durch unsere Gebäude sind wir sichtbar vor Ort“, machte sie deutlich. Kirchen und Gemeindehäuser seien Orte der Begegnung, böten Räume der Stille, des Segens und der Zuflucht. Aufgabe sei nun, die Gebäude klimaneutral weiterzuentwickeln – dies unter der Herausforderung, „dass die Zahl der Menschen, die uns als Kirche verlässlich finanziell unterstützen, kleiner wird“. Darum brauche es kreative Projekte in Zukunft umso dringender, warb die Bischöfin. „Wir werden unsere schönen Kirchen nur erhalten, wenn wir das als gemeinsame Aufgabe verstehen.“

Stellvertretender Vorsitzender: Kirchengebäude stehen für Heimat und Zugehörigkeit

Auch der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Kirchenerhaltungsfonds, Pfarrer Thomas Funk, ging in seiner Rede auf die Zukunft kirchlicher Gebäude, ihre veränderten Nutzungsanforderungen sowie die hohen Kosten für Instandhaltung und Betrieb ein. Die Stiftung wolle die Gemeinden unterstützen, um auch weiterhin soziale Gemeinwesenarbeit in den Kirchengemeinden qualitativ stattfinden zu lassen. „Insbesondere die Kirchengebäude, die als Ort der Begegnung und für das Erleben von Gemeinschaft benötigt werden, spielen dabei eine wichtige Rolle“, so Funk: „Eine Kirche bildet daher nicht selten ein identitätsstiftendes Sinnbild für Heimat, Geborgenheit und Zugehörigkeit.“ 

Wie Funk berichtete, hat die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds seit ihrer Gründung im Jahr 2000 bereits 318 Bauvorhaben von Kirchengemeinden der EKKW mit einem Gesamtvolumen von rund 14,6 Mio. Euro aus Stiftungsmitteln gefördert. Die Gemeinden warben dabei mehr als 11,3 Mio. Euro an Spenden selbst ein. Die Stiftung habe ein Investitionsvolumen von knapp 26 Mio. Euro auf den Weg gebracht und damit nicht nur die Kirchengemeinden gefördert, sondern zugleich auch einen erheblichen Beitrag für die Bauwirtschaft geleistet, resümierte Funk. 



Posaunenchöre aus dem Kirchenkreis proben für den Dt. ev. Posaunentag in Hamburg

Zur ersten  Kreisprobe in diesem Jahr hatten sich am 16. März mehr als 40 Bläser*innen aus den 9 Posaunenchören im Kirchenkreis im Neustädter Gemeindehaus in Eschwege versammelt. Unter der Leitung von Landesposaunenwart KMD Andreas Jahn wurde im Hinblick auf den Deutschen evangelischen Posaunentag, der vom 3.-5. Mai in Hamburg stattfindet, intensiv geprobt. Zu diesem Großereignis werden über 17.000 Bläser*innen aus ganz Deutschland erwartet. Auch aus dem Werra-Meißner-Kreis werden viele Posaunenchöre teilnehmen. Vor der Probe des großen Chors hatte Landesposaunenwart KMD Andreas Jahn zu einer besonderen Jungbläserprobe eingeladen.

Kreisproben finden mehrmals im Jahr statt. Für die kleineren Posaunenchöre sind solche Proben eine gute Gelegenheit, unter fachkundiger Leitung auch anspruchsvollere Musik einzuüben. Außerdem bietet der Landesposaunenwart auch Besuche bei einzelnen Chören zur Beratung und Fortbildung an.

Kreisposaunenwart Heinrich Mihr zeigte sich über die sehr gut besuchte Kreisprobe erfreut. Erfreulich sei es auch, dass auch in diesem Jahr wieder fast alle sommerlichen Gottesdienste auf dem Hohen Meißner von den Posaunenchören musikalisch ausgestaltet werden könnten. Auch sonst seien die Posaunenchöre durch ihre musikalische Mitwirkung in einer großen Zahl von Gottesdiensten und bei ganz unterschiedlichen Veranstaltungen ein unverzichtbarer Teil kirchenmusikalischer Arbeit. Schön sei es auch, dass in manchen Chören immer wieder Kinder und Jugendliche ausgebildet würden. So könnten Jung und Alt gemeinsam musizieren. Die Nachwuchsausbildung solle durch ein geplantes neues Angebot des Posaunenwerks der Landeskirche gestärkt werden.

Kreisposaunenwarte sind ehrenamtlich tätig. In der Ordnung des Posaunenwerks ist festgelegt, dass sie die Aufgabe haben, die Zusammenarbeit der Posaunenchöre in ihrem Kirchenkreis zu unterstützen und zu koordinieren. Auch die Einberufung und Leitung der jährlich stattfindenden Chorvertreterversammlungen gehört zu ihren Aufgaben.

Bericht und Foto von Pfr. i.R. Heinrich Mihr, Kreisposaunenwart 

Das Kreuz mit dem Kreuz - Veranstaltung des Ev. Forum Werra-Meißner

  

Salbungs- und Segnungsgottesdienst

Sonntag, 17. März 2024
18.00 Uhr, Kreuzkirche Eschwege (Julius-Schmincke-Straße)

Im Salbungs- und Segnungsgottesdienst wird die heilende Kraft des Segens Gottes erbeten. Der meditative Gottesdienst bietet Raum für Stille und Gebet. Es besteht die Möglichkeit, sich persönlich segnen zu lassen. 

Salbung und persönliche Segnung gehören in der christlichen Tradition zu den oftmals vergessenen -aber wiederentdeckten - Handlungen, die das Wort Gottes in besonderer Weise spürbar und erfahrbar machen können. 

In dieser Form wird der Gottesdienst seit 2001 in Eschwege gefeiert.

Der Gottesdienst wird geleitet von Pfrin Feller-Dühr, Pfr. Dühr, Präd. Mihr, Pfr.i.R. Mihr. 


Elixier Gottesdienst am 16. März 2024

   

Gäste: Michael Roth MdB 26 Schüler:innen der Anne-Frank-Schule Eschwege

  

Erzählstück Die Schmetterlingsfrau

    

Zum Weltfrauentag - 7. März 2024

   

... durch das Band des Friedens

Im Werra-Meißner-Kreis laufen die Vorbereitungen für den Weltgebetstag auf Hochtouren. Am ersten Freitag im März kommen an 28 Orten im gesamten evangelischen Kirchenkreis Werra-Meißner Menschen zusammen, um den Gottesdienst zu feiern, den Frauen aus Palästina für dieses Jahr vorbereitet haben. Die palästinensischen Christinnen haben Lieder und Gebete ausgewählt, geben Informationen über das Land und erzählen exemplarische Geschichten über das Leben der Frauen dort. 

Vor dem Hintergrund der festgefahrenen Situation zwischen Palästina und Israel, von Krieg und Gewalt im Nahen Osten hat der Weltgebetstag in diesem Jahr eine besondere Brisanz. Das erleben die Gruppen, die im Werra-Meißner-Kreis die Gottesdienstfeiern vorbereiten, derzeit hautnah. Eine dieser Gruppen sind Frauen aus Blickershausen. Sie bereiten den Gottesdienst für Blickershausen und die umliegenden Witzenhäuser Ortsteile Ermschwerd, Hubenrode, Gertenbach, Albshausen und Ziegenhagen vor.

Seit Mitte Januar trifft die Gruppe sich jeden Donnerstagabend. Sieben Frauen bereiten gemeinsam mit zwei Konfirmanden den Gottesdienst vor. Daneben gibt es noch viele Frauen, die sich um das Schmücken des Raumes sowie um das Kochen und Backen der landestypischen Gerichte kümmern. Denn das gemeinsame Essen nach dem Gottesdienst gehört zum Konzept des Weltgebetstages. 

Francine Beilschmidt und Ute Wollermann haben langjährige Erfahrung mit der Vorbereitung dieser Gottesdienste. Einen solch großen Diskussionsbedarf wie beim Gastgeberland Palästina haben sie jedoch noch nie erlebt. Ulrike Zander-Platner fand es wichtig, sich gut über die besondere Problematik des Nahostkonflikts zu informieren. „Doch das Thema ist so komplex, dass ich beschlossen habe, mich auf die Situation der Frauen in Palästina zu konzentrieren: Wie leben sie? Welche Probleme, Hoffnungen, Wünsche haben sie?“, sagt Zander-Platner. Dieser Prozess sei für sie ein Gewinn gewesen.

Das sieht auch Pfarrerin Luise Ubbelohde so, die in der Gruppe mitarbeitet. „Dass wir uns so intensiv austauschen und über das Leben der Menschen in Palästina und in Israel informieren, ist eine besondere Chance. Wir entdecken unsere gemeinsamen Glaubenswurzeln. So sind wir Christ*innen weltweit eng mit der Glaubensgeschichte des Volkes Israel und mit unseren jüdischen Geschwistern verbunden“, sagt sie. Am Ende ist sich die Gruppe einig: „Wir möchten an diesem Weltgebetstag die Stimmen der Christinnen aus Palästina hörbar machen und mit ihnen für Frieden und Gerechtigkeit beten.“ 

„Wir lassen uns vom Leid auf allen Seiten berühren“, fasst Pfarrerin Ubbelohde zusammen, „und auch wenn ein politischer Frieden in der Region derzeit kaum möglich erscheint, vereint uns als Christinnen die Hoffnung und Vision von Frieden und Gerechtigkeit für alle.“ Die Gruppe aus Blickershausen wird am 1. März den Weltgebetstag begehen, zusammen mit Menschen in 170 Ländern der Erde und verbunden „… durch das Band des Friedens“, wie das Motto 2024 lautet. 

Zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag hat sich die Pfarrerschaft des Kirchenkreises in einer Konferenz mit dem Nahost-Konflikt beschäftigt. Es referierte Pfarrer Dr. Andreas Goetze vom Zentrum Oekumene in Frankfurt am Main. 

Auch nach dem Weltgebetstag bleibt das Thema im Kirchenkreis präsent. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kirche im Kino zeigt das Cinemagic in Eschwege im März den Film Lemon Tree des israelischen Regisseurs Eran Riklis. In der Tragikomödie aus dem Jahr 2007 entbrennt um den Zitronenhain der verwitweten Palästinenserin Salma ein erbitterter Streit. Denn der Hain stellt für den neuen Nachbarn, den israelischen Verteidigungsminister, ein Sicherheitsrisiko dar und soll abgeholzt werden. 

Vor dem Film gibt es einführende Gedanken von Pfarrer Janosz König und im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen.

Kirche im Kino: Lemon Tree, Sonntag, 17.03., 17:30 Uhr im Cinemagic in Eschwege, Friedrich-Ebert-Str 27, Eintritt: 6,50 €


Bildunterschrift: Das Vorbereitungsteam aus Blickershausen freut sich auf den Weltgebetstag (von links): Pfarrerin Luise Ubbelohde, Ulrike Zander-Platner, Lena Razer, Francine Beilschmidt, Sandra Garbitz und Ute Wollermann (Foto: Edith Hettwer)


WGT-Gottesdienste im Kirchenkreis

Am Freitag, dem 1. März 2024, wird im Ev. Kirchenkreis Werra-Meißner an fast 30 Orten ein Gottesdienst zum Weltgebetstag gefeiert: 


18.00 Uhr 

Ev. Kirche Altenburschla, gemeinsame Friedensandacht

Kirche St. Nikolaus Wanfried mit anschließendem Imbiss

Arche Noah (Gemeindehaus) in Langenhain

Kirche Bischhausen, 18.00  Ansingen; 18.30 GD; anschl. im Alten Amtsgericht Bischhausen (DGH) geselliges Beisammensein bei landestypischen Spezialitäten

DGH Blickershausen, Ökum. WGT-Gottesdienst, anschl. Beisammensein mit landestypischen Speisen

Kirche Dohrenbach, Ökum. WGT-Gottesdienst, anschl. Beisammensein mit landestypischen Speisen

Ev. Kirche Dudenrode, anschl. gemütl. Beisammensein im Dorfgemeinschaftshaus mit kleinem Imbiss

"Edith-Stein-Haus", Hessisch Lichtenau - Ökumenischer Gottesdienst, Gemeindehaus der Katholischen Kirchengemeinde Hessisch Lichtenau, Riedweg 1


18.30 Uhr 

Corvinushaus Witzenhausen, Am Brauhaus 5, Ökum. WGT-Gottesdienst,  anschl. Beisammensein mit landestypischen Speisen

Kirche Bischhausen; anschl. im Alten Amtsgericht Bischhausen (DGH) geselliges Beisammensein bei landestypischen Spezialitäten


19.00 Uhr 

Apostelkirche (Schlehenweg, Eschwege), Gemeinsamer Gottesdienst aller Eschweger Kirchengemeinden mit anschließendem Imbiss im Gemeindehaus der Apostelkirche

Ev. Kirche Grebendorf, Gemeinsamer Gottesdienst von Meinhard 1 und 2  mit anschließendem Imbiss mit landestypischen Gerichten

Johanneshaus Niederdünzebach, Gemeinsamer Gottesdienst mit anschließendem Imbiss mit landestypischen Gerichten

Mehrgenerationenhaus Weidenhausen

Ev. Kirche Reichensachsen, anschl. im Gemeindehaus geselliges Miteinander bei landestypischen Spezialitäten

Ev. Kirche Vockerode, Treffen danach im Dorfgemeinschaftshaus

Ev. Kirche Frankenhain 

Ev. Stadtkirche Sontra 

Ev. Kirche Berneburg

Ev. Kirche Wölfterode

Ev. Kirche Hoheneiche

Ev. Kirche Herleshausen-Wommen mit WGT-Team und WGT-Musikgruppe anschließend gemütliches Beisammensein mit landestypischem Essen in der Kirche

Ev. Kirche Datterode, anschl. gemütliches Beisammensein im Ev. Gemeindraum mit landestypischem Essen

Kirche Berge, Ökum. WGT-Gottesdienst,  anschl. Beisammensein mit landestypischen Speisen

DGH Oberrieden, Jahnstraße 2, Ökum. WGT-Gottesdienst,  anschl. Beisammensein mit landestypischen Speisen

Kirche Kleinalmerode, Ökum. WGT-Gottesdienst, anschl. Beisammensein mit landestypischen Speisen

Kath. St. Bonifatius-Kirche, Bad Sooden-Allendorf, Wahlhäuser Str. 2

Dorfgemeinschaftshaus Rommerode, anschl. landestypische Gerichte aus Palästina

Kirche in Walburg, anschl. gemeinsames Beisammensein mit landestypischen Gerichten


Weltgebetstag für Kinder - Samstag, 2. März 

10.00 bis 12.30 Uhr, Ökumenische Kinderkirche, Dorfgemeinschaftshaus Wommen, Kirchrain 5, 37293 Herleshausen-Wommen

16.00 Uhr Kirche in Wickersrode 








Herberge gesucht für den Lego-Anhänger

    

1.905 Euro für das Frauenhaus

Werra-Meißner. Mit einem Scheck über 1.905 Euro im Gepäck hat die stellvertretende Dekanin Katrin Klöpfel das Frauenhaus in Eschwege besucht. Dort überreichte sie die Spende an Ina Voigt und Sabine Theile, die beide im Frauenhaus arbeiten, und den Scheck für den Trägerverein „Frauen für Frauen – Frauen für Kinder im Werra-Meißner-Kreis e. V.“ entgegenahmen. 

Das Geld ist bei der Kirchenkreiskollekte zusammengekommen, für die Besucher von Gottesdiensten im gesamten Werra-Meißner-Kreis gespendet hatten. Der Kirchenkreisvorstand hat entschieden, diese Kollektenmittel an den Trägerverein des Frauenhauses weiterzugeben – als Anerkennung und zur Unterstützung der wichtigen Arbeit, die der Verein leistet. 

„Häusliche Gewalt geht uns alle an“, sagt Katrin Klöpfel. Im Kirchenkreis hat der Verein bei verschiedenen Gelegenheiten über häusliche Gewalt informiert: Wie sie sichtbar wird, wie man auf Betroffene zugehen kann und welche Hilfsangebote es gibt. 

Die Spende ist beim Trägerverein des Frauenhauses sehr willkommen. Er wird einen Teil des Geldes dafür nutzen, den Notfallfonds aufzustocken. Aus diesem Fonds werden Frauen in außergewöhnlichen Notlagen zum Beispiel mit Lebensmitteln und Kleidung unterstützt, wenn es keine anderen Finanzierungsmöglichkeiten gibt. Der andere Teil der Spende wird dafür verwendet, Frauen und Kindern, die im Frauenhaus Zuflucht gefunden haben, ansprechende Freizeitangebote machen zu können. 


Bildunterschrift: Ina Voigt (von links) und Sabine Theile, Mitarbeiterinnen des Frauenhauses, freuen sich über die Spende, die ihnen die stellvertretende Dekanin Katrin Klöpfel überreicht hat (Foto: Privat)


Ein Segen für die Liebe am Valentinstag in Eschwege


Buntes kirchenmusikalisches Angebot in Bad Sooden-Allendorf

An der St. Crucis Kirche in Bad Sooden-Allendorf gibt es auch in diesem Jahr wieder ein buntes und vielfältiges musikalisches Angebot. Die Kirchengemeinde vor Ort und der Förderkreis für Kirchenmusik laden alle Interessierten ganz herzlich ein.

Alles Liebe - Theatergottesdienst in Sontra

Musik, Theater, Lieder und Literatur zum schönsten Thema der Weltgeschichte: der Liebe.

Mit Einzelsegen für Paare.

Mit Friederike von Krosigk und Eva Gerlach-Kling sowie Stefan Kling am Piano.

Freitag, 2. Februar 2024, um 19 Uhr in der Ev. Stadtkirche Sontra.

Studientag Kirche mit Kindern

Für Interessierte und Engagierte der "Kirche mit Kindern" findet am Samstag, dem 3. Februar, in Sontra ein Studientag statt. 

Abendgebet in der Klosterkirche Germerode - mittwochs, 18 Uhr

Pfarrerin Frauke Leonhäuser und Pfarrer Wolfgang Gerhardt laden jeden Mittwoch um 18 Uhr zu zwanzig Minuten Abendgebet mit Lesung, Gesang und Stille in den Chorraum der Klosterkirche Germerode herzlich ein.

Märchenfreizeit in Hessisch-Lichtenau - Hirschhagen

Für Kinder von 8 bis 11 Jahren findet vom 8. bis 10. April 2024 im Gruppenhaus Hirschhagen eine Märchenfreizeit statt. Die Teilnehmenden erleben eine märchenhafte Zeit mit Spiel und Spaß in der Natur. Wie in allen Märchen warten spannende Abenteuer und schöne Erlebnisse beim Basteln, Spielen und Geschichten erzählen auf die Kinder. Die Anmeldung ist möglich über: wemeetju.info 

Gottesdienst für Einsatzkräfte mit Einführung von Pfr. Harald Aschenbrenner

Am Donnerstag, dem 18.1.2024, findet in der Liebfrauenkirche Witzenhausen ein Gottesdienst für Einsatzkräfte statt.
In diesem Gottesdienst wird Pfarrer Harald Aschenbrenner offiziell eingeführt in die Beauftragung des "Polizei- und Notfallseelsorgers" des Kirchenkreises Werra-Meißner.
Diese Aufgabe übernahm Pfr. Aschenbrenner schon am 1. Juli 2023 von Dekan Ralph Beyer.  

Weihnachtsgruß



„Fürchtet euch nicht!
Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids!“
(Lukas 2,10)


Mit diesen Worten verbindet der Engel Himmel und Erde, schenkt Hoffnung für eine Zeit, die kommen wird und zugleich schon anbricht.


Nach der Kraft, die von der Hoffnungsbotschaft des Engels ausgeht, sehnen wir uns in dieser Zeit.
Die Botschaft, dass in all den aktuellen Herausforderungen Gott mit uns ist, sucht nach der Chance verkündet, gehört und verinnerlicht zu werden. 

Mögen die Kerzen am Weihnachtsbaum uns nicht nur äußerlich wärmen und beruhigen,
sondern auch die hoffnungsvolle Botschaft des Weihnachtsfestes erahnen lassen. 

Möge Sie Gottes Segen durch die Weihnachtstage geleiten und hoffungsvoll auf das neue Jahr blicken lassen.


Ralph Beyer, Dekan                Katrin Klöpfel, stellv. Dekanin


Festliches Adventskonzert aus Bad Sooden-Allendorf

In der St. Crucis-Kirche in Bad Sooden-Allendorf fand am ersten Advent ein festliches Adventskonzert statt. Dank Volker Lange, der mit seiner Kamera dabei war, können wir auch im nachhinein daran teilhaben. Mitwirkende waren die Stadtkantorei Allendorf und der Kammerchor St. Crucis , der Posaunenchor Bad Sooden-Allendorf, der Regenbogenchor Frankershausen, der Kinderchor The New Spirit. Am Klavier und an der Orgel begleitete Dr. Katharina Apel das Advenskonzert.


Wir sagen DANKE !

Am "Tag des Ehrenamtes", dem 5. Dezember, laden wir alle Engagierten herzlich ein zum DANKE-Gottesdienst mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.

Dienstag, 5. Dezember 2023, 18.00 Uhr

Ev. Stadtkirche Hessisch Lichtenau 

Das Engagement der vielen Freiwilligen am Freiwilligentag wird stellvertretend für das vielfältige Engagement im Werra-Meißner-Kreis in den Blick genommen. 

Es laden ein: Die Ev. Kirchengemeinde Hessisch-Lichtenau, die Ev. Familienbildungsstätte / OMNIBUS - Die Freiwilligenagentur und der Ev. Kirchenkreis Werra-Meißner. 



Konzert mit David Plüss



Gottesdienste am Buß- und Bettag

Evangelische Gemeinden laden ein zum Gottesdienst 

Buß- und Bettag, 22. November 2023: TROTZ DEM

Die evangelischen Kirchen laden in Ihren Gottesdiensten zum Buß- und Bettag ein, mitten in der Woche innezuhalten und sich neu auszurichten. Die Gottesdienste unter dem Motto „TROTZ DEM“ bieten Raum und Zeit, um über Trotz, Trost und Treue nachzudenken und der „Trotzkraft“ nachzuspüren. 

Der Buß- und Bettag wird am Mittwoch nach dem Volkstrauertag begangen. Er ist ein Tag der Umkehr, der Neuorientierung und dient auch dem Nachdenken über gesellschaftliche Herausforderungen. Als Tag des Innehaltens ist dieser Tag unverändert aktuell. 

Die Gottesdienstuhrzeiten und Gottesdienstorte finden Sie hier: 

Kooperationsraum Am Meißner
18.00 Uhr - Ev. Kirche in Trubenhausen, Pfr. Armin Scheerschmidt
19.00 Uhr - Ev. Kirche in Velmeden, Pfr. Olliver Heinemann 

Kooperationsraum Bad Sooden-Allendorf
19.00 Uhr - Ev. Kirche in Hilgershausen, Pfrin. Wehowsky 
19.30 Uhr - St. Crucis-Kirche in Allendorf, Pfr. Dr. Bormuth 

Kooperationsraum Berkatal-Meißner
19.00 Uhr - Ev. Kirche in Wellingerode

Kooperationsraum Eschwege Stadt
19.00 Uhr - Auferstehungskirche 
Landeskirchliche Gemeinschaft 19.30 Uhr - Gebetsabend mit J. Hermann

Kooperationsraum Herleshausen-Ringgau
19.00 Uhr - Ev. Kirche in Weißenborn
19.00 Uhr - Ev. Gemeindehaus in Herleshausen (Bahnhofstr. 12, 37293 Herleshausen) mit Feierabendmahl "Mitgebrachtes Teilen"; Brot und Getränke sind vorhanden

Kooperationsraum Hessisch Lichtenau
10.00 Uhr - Ev. Kirche in Fürstenhagen, Pfr. Dr. Meier
14.00 Uhr - Ev. Kirche in Quentel, Pfr. Dr. Meier
17.00 Uhr - Pfarrhaus Reichenbach, Pfrin. Holzapfel, Abendmahlsgottesdienst 
18.00 Uhr - Ev. Stadtkirche in Hess. Lichtenau, Pfrin. Peters

Kooperationsraum Meinhard-Wanfried
10.30 Uhr - Ev. Kirche in Grebendorf, Prälat i.R. Bernd Böttner
18.00 Uhr - Ev. Kirche in Völkershausen, Beicht- und Abendmahlsgottesdienst
19.00 Uhr - Ev. Kirche in Jestädt, Prälat i.R. Bernd Böttner
17.11.23 - 19.00 Uhr - Ev. Kirche in Aue

Kooperationsraum Sontra
18.30 Uhr - Ev. Kirche in Diemerode
19.00 Uhr - Ev. Kirche in Wichmannshausen
19.00 Uhr - Ev. Kirche in Krauthausen
19.30 Uhr - Ev. Kirche in Sontra

Kooperationsraum Waldkappel
19.30 Uhr - Ev. Kirche in Schemmern

Kooperationsraum Wehretal
18.00 Uhr - Ev. Kirche in Oberhone,
19.00 Uhr - Ev. Kirche in Oetmannshausen

Kooperationsraum Witzenhausen Nord Ost
18.00 Uhr - Ev. St. Georgskirche in Oberrieden, Lektor Baum
19.00 Uhr - Ev. Kirche in Neuseesen, Abendmahlsgottesdienst, Pfr. Rehkate


Vorstellung von Pfarrerin Annika Hofmann in Sontra

Seit dem 1. November 2023 arbeitet Pfarrerin Annika Hofmann mit einer halben Stelle in Sontra. Bis zum Ende ihrer Probezeit wird sie gemeinsam mit Pfarrerin Doris Weiland die Gemeindeglieder in Sontra und den dazu gehörenden Dörfern betreuen. Annika Hofmann wurde in Eschwege geboren und kennt die Region daher sehr gut. Sie freut sich auf die Arbeit mit den Menschen vor Ort. Am Sonntag, 12.11.2023, stelle Dekan Ralph Beyer sie in einem festlichen Gottesdienst in der Stadtkirche von Sontra der Gemeinde vor.


Zahlreiche Veranstaltungen mit der Hoffnungskerze

Gottesdienste mit der Bitte um Frieden, Frauenfrühstück mit Vortrag und Vieles mehr!

Näheres unter Arbeitsfelder - Frauen

Wanderfriedenskerze zu Gast in unserem Kirchenkreis
Vom 14. bis 23. Oktober ist die Wanderfriedenskerze bei uns im Kirchenkreis zu Gast.

Unter dem Thema "Frauen brauchen Frieden - Frieden braucht Frauen" laden wir zu folgenden Veranstaltungen mit der Wanderfriedenskerze ein: 

Samstag, 14.10., 17 Uhr, Gottesdienst mit der Wanderfriedenskerze in Hundelshausen im Pfarrhaus

Sonntag, 15.10., 18 Uhr, Gottesdienst mit der Wanderfriedenskerze in der Kirche in Hermannrode

Freitag, 20.10., 15 Uhr, Vortrag „Frauen brauchen Frieden – Frieden braucht Frauen“ mit Pfr.in Sabine Müller-Langsdorf in Sontra, Ev. Gemeindehaus 

Samstag, 21.10., 9.30 Uhr, Frauenfrühstück mit Pfr.in Sabine Müller-Langsdorf in der Alten Schule in Witzenhausen-Roßbach 

Sonntag, 22.10., 11 Uhr, Gottesdienst mit der Wanderfriedenskerze in Witzenhausen in der Liebfrauenkirche


Beten, Pilgern, Meditieren

Das neue Programm des Klosters Germerode liegt vor

Mehr als 20 Veranstaltungen umfasst das neue Jahresprogramm des Klosters Germerode e.V. Die nordhessische Tagungsstätte am Fuße des Hohen Meißners lädt dazu ein, Erfahrungsräume des Glaubens zu entdecken und zu erleben: in der Stille, beim Singen, im Gespräch mit anderen und mit Gott, beim Pilgern oder auch bei Kalligraphie oder Tanz.
Zu den Angeboten zählen unter anderem eine Fastenwoche in der Passionszeit („Fest für Leib und Seele“), die Frühlings- und Herbstseminare, in denen die Übergänge der Jahreszeiten spirituell gestaltet werden, sowie ein Kurs zum Gregorianischen Choral. Einen weiteren Schwerpunkt setzen Veranstaltungen rund um die Themen Schweigen, Kontemplation und Gebet wie zum Beispiel „Mit dem inneren Auge schauen“, einer Einführung in das Herzensgebet. Auch Pilgertage und -reisen mit verschiedenen Zielen und Inhalten gehören zum Programm, außerdem die Freizeit „Kloster für Kinder“ unter dem Motto „Auf Entdeckung gehen …“
Das Programmheft 2024 sowie weitere Informationen zum Tagungs- und Gästehaus gibt es online unter https://kloster-germerode.de/


Videoandachten des Kirchenkreises - jeden Sonntag gute Gedanken für die Woche

Jeden Sonntag um 8.00 Uhr erscheint auf dem YouTube-Kanal des Kirchenkreises eine neue Videoandacht. In der Regel sind dies kurze Impulse mit guten Gedanken für die Woche, die einen bestärken wollen für die Wege, die wir jeden Tag gehen. Zwischendurch werden auch besonderes Gottesdienste aus dem Kirchenkreis gefilmt und bei YouTube hochgeladen. Es lohnt sich immer mal wieder einen Blick darauf zu werfen. 

Wer nichts verpassen möchte. kann sich mit seiner Gmail-Adresse bei YouTube anmelden und den Kanal des Kirchenkreis abonnieren. So verpasst man keine Andacht mehr.

Link zum YouTube-Kanals des Kirchenkreises: youtube.com


Und hier gibt es ein paar Highlights:






Ralph Beyer wird neuer Dekan des Kirchenkreises Werra-Meißner

Pfarrer Ralph Beyer wird neuer Dekan des Kirchenkreises Werra-Meißner. Der Rat der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat den 58-Jährigen in seiner Sitzung am Freitagnachmittag (12. Mai) in sein neues Amt berufen. Er folgt auf Ulrike Laakmann, die zum 1. April dieses Jahres in den Ruhestand gegangen war.


Ralph Beyer weiß, was auf ihn zukommen wird: Zuletzt war er bereits mit einer halben Stelle als stellvertretender Dekan im Einsatz, außerdem als Schulpfarrer und als Koordinator für die Polizei- und Notfallseelsorge im Werra-Meißner-Kreis. Trotz Herausforderungen durch Mitgliederschwund und Vakanzen bei der Besetzung von Pfarrstellen bleibt der neue Dekan optimistisch: „Ich kann jammern oder die Herausforderungen kreativ gestalten“, sagt Beyer. Er setze auf Letzteres und dabei auf Teamarbeit: „Mir ist wichtig, gemeinsam gute regionale Lösungen zu finden.“ Durch seine bisherige Tätigkeit fühlt sich der der 58-Jährige gut vernetzt und auch in seiner neuen Funktion getragen vom Vertrauen der Haupt- und Ehrenamtlichen im Kirchenkreis.


Aufbau der Polizei- und Notfallseesorge war Pionierarbeit

Beyer ist als Pfarrerssohn im Schwalm-Eder-Kreis aufgewachsen und studierte in Marburg, Wien und Göttingen Evangelische Theologie. Nach dem Vikariat in Trusetal (Kirchenkreis Schmalkalden) wurde ihm mit der Ordination die Pfarrstelle in Wehretal-Oetmannshausen (Kirchenkreis Eschwege) übertragen. Mit der Pfarrstelle war ein Zusatzauftrag für die Koordination der Polizei- und Notfallseelsorge im Werra-Meißner-Kreis verbunden, den der vierfache Familienvater auch nach seinem Wechsel in die Funktion als stellvertretender Dekan im Jahr 2020 weiterhin wahrnahm. Der Aufbau der Notfallseelsorge war wegweisend: Infolge wurde sie flächendeckend auf dem Gebiet der Landeskirche eingeführt. Als bereichernd bezeichnet Beyer auch seine Tätigkeit an der Förderschule Paul-Moor in Wehretal. 


Ralph Beyer engagiert sich in zahlreichen ehrenamtlichen Leitungsämtern im Kirchenkreis. Als Dekansstellvertreter im ehemaligen Kirchenkreis Eschwege war er in die Vorbereitungen für den Zusammenschluss mit dem Kirchenkreis Witzenhausen eingebunden. Auch ungewöhnliche Projekte liegen ihm am Herzen: Der passionierte Motorradfahrer organisiert Motorradgottesdienste und auch die Gottesdienste zum weit über die Region hinaus bekannten Musikfestival Open-Flair in Eschwege.


Stichwort: Das macht ein Dekan

Der Dekan bzw. die Dekanin wird vom Rat der Landeskirche auf Lebenszeit berufen und von der Bischöfin / dem Bischof ernannt. Zu den Aufgaben zählt, den Kirchenkreis in der Öffentlichkeit zu vertreten, Perspektiven für das kirchliche Leben zu entwickeln, aber auch Gemeinde- und Pfarrkonvente sowie Pfarrkonferenzen zu leiten. Der Dekan hat die Dienstaufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie über weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kirchenkreis. Er leitet ferner den Kirchenkreisvorstand und besucht die Kirchengemeinden und Kirchenvorstände. 


Dienstbeginn von Dekan Ralph Beyer

Anfang und Ende, Verabschiedung und Dienstbeginn: am offiziellen ersten Tag seines Dienstes als Dekan des Kirchenkreises Werra-Meißner grüßte Ralph Beyer gemeinsam mit Präses Ludger Arnold für den Kirchenkreis im benachbarten Mühlhausen bei der Verabschiedung des dortigen Superintendenten Andreas Piontek. In dessen 24jähriger Dienstzeit als Superintendent hatte die  gute Nachbarschaft nach Eschwege und Witzenhausen eine wichtige Rolle gespielt. Die Nachfolge für Andreas Piontek klärt sich voraussichtlich im Herbst des Jahres; das Interesse an einer Fortsetzung der bewährten Nachbarschaft der Kirchenkreise wurde allseits ausdrücklich bestätigt.     


Herbstsynode des Kirchenkreises tagte in Sontra

Ungewöhnlich politisch ging es gleich zu Beginn der Herbstsynode des Kirchenkreises Werra- Meißner am vergangenen Freitagabend zu: Landrätin Nicole Rathgeber blickte in Ihrem Grußwort mit Sorgen auf die bevorstehende Landtagswahl in Hessen. „Das Vertrauen in die Demokratie wankt.“ sagte die Landrätin mit Blick auf die Wahlprognosen. Deswegen sei es umso wichtiger, mit sachlichen Argumenten für eine starke, demokratische Gesellschaft einzustehen. Auch die Landeskirche von Kurhessen Waldeck fordert in einem veröffentlichten Wort zur Landtagswahl alle Hessinnen und Hessen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und „die Äußerungen der Parteien am christlichen Menschenbild zu prüfen.“

„Gehen Sie wählen. Ergreifen Sie Partei, aber prüfen Sie kritisch, wem Sie Ihre Stimme geben.“ forderte auch Pröpstin Katrin Wienold-Hocke in ihrem Grußwort die versammelten Synodalen auf.

In seinem ersten Bericht als Dekan des Kirchenkreises Werra-Meißner blickte Ralph Beyer auf die zurückliegenden sowie künftigen Aufgaben und Entscheidungen. Besonders erfreulich sei die personelle Entwicklung. So konnte im Juli Pfarrerin Ursula Breul auf die Pfarrstelle in Waldkappel eingeführt werden. Ebenso nahm Pfarrer Dominik Teminski seinen Probedienst auf der Pfarrstelle Hessisch-Lichtenau II und Günsterode, sowie Pfarrer Dietrich Wierczeyko seinen Probedienst auf der Pfarrstelle in Herleshausen-Nesselröden auf. Pfarrer Harald Aschenbrenner übernimmt die Koordinierung in der Polizei- und Notfallseelsorge und Pfarrer Janosz König ist neuer Schulpfarrer in der Paul-Moor Schule in Reichensachsen. Dennoch sind weiterhin Pfarrstellen im Kirchenkreis vakant. 

Ebenfalls seit dem 01. April vertretungsweise besetzt war die Stelle der stellvertretenden Dekanin durch Pfarrerin Katrin Klöpfel. Die Synode wählte Klöpfel mit überwältigender Mehrheit auf der Synode offiziell zur stellvertretenden Dekanin des Kirchenkreises Werra-Meißner.

Darüber hinaus befassten sich die 80 anwesenden Synodalen mit den finanzpolitischen Entwicklungen in der Landeskirche. „Der wichtigste Faktor ist die Entwicklung der Mitgliederzahlen.“ sagte Pfarrer Frieder Brack, Vorsitzender des Finanzausschusses der Landeskirche. Die Prognosen der Freiburger Studie aus dem Jahr 2019 zu den Zahlen der Kirchenaustritte sind inzwischen überholt. Im Jahr 2022 verlor die Evangelische Kirche 2,54% ihrer Kirchenmitglieder -  so viele wie noch nie.

Um den langfristigen Haushaltsausgleich der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck sicherzustellen, sieht die Landeskirche Einsparungen auf allen Ebenen vor. Finanzzuweisungen an Kirchengemeinden und Kirchenkreise werden im nächsten Haushalt mit dem gleichen Pro-Kopf-Betrag festgesetzt wie im letzten Jahr. Die Finanzzuweisungen für die Diakonischen Werke werden auf dem Stand von 2022/2023 eingefroren. Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft sollen unter Einbeziehung der gestiegenen Personalkosten weiterhin mit Finanzmitteln ausges


EKKW startet Aktion „7 Jahre – 700.000 Bäume“

„7 Jahre – 700.000 Bäume“: Unter diesem Motto will die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) dazu beitragen, dass bis zum Jahr 2030 rund 700.000 neue Bäume auf dem Gebiet der Landeskirche wachsen. Der Startschuss fiel am vergangenen Wochenende. Bischöfin Dr. Beate Hofmann pflanzte am Sonntag (19. März) symbolisch den ersten Baum in Bad-Sooden-Allendorf-Hilgershausen im Werra-Meißner-Kreis. Auch in anderen Gemeinden der EKKW gab es erste Aktionen. „Mit diesem durchaus ambitionierten Vorhaben soll den Menschen die Bedeutung des Waldes neu bewusst werden. Wir wollen einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Bewahrung der Schöpfung leisten“, erläutert die Bischöfin.

Partnerschaften zwischen Waldbesitzenden und kirchlichen Gruppen

Um die Menschen in der Region zum aktiven Schutz des Waldes zu mobilisieren, hat die EKKW mit dem Landesbetrieb Hessen Forst, dem Hessischen Waldbesitzerverband und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald strategische Partnerschaften vereinbart. In diesen Partnerschaften zwischen Waldbesitzenden und kirchlichen Gruppen sollen bis zum Jahr 2030 durch Pflanzung und Unterstützung von Naturverjüngung rund 700.000 neue Bäume wachsen.  Dabei geht es nicht um eine einmalige Pflanz- oder Saataktion, sondern um eine nachhaltige Beziehung und ums Lernen, stellt Bischöfin Hofmann klar. Das Wachstum der Bäume soll begleitet, Aufforstungs- und Naturverjüngungsflächen sollen gepflegt und Bildungsprojekte zum Thema angeschlossen werden. „Wir wollen Menschen in den Wald locken. Unser Ziel ist, das Wissen über die natürliche Waldentwicklung zu fördern und dem Wald als Teil der Schöpfung in seiner Vielfalt und Verwundbarkeit zu begegnen“, so die Bischöfin. 


Projektauftakt mit Bischöfin und vielen Kindern 

Den Auftakt machten am vergangenen Wochenende die Evangelische Kirchengemeinde Melsungen und die Evangelische Kindertagesstätte Königsberg in Bad Arolsen. In Hilgershausen griff Bischöfin Beate Hofmann selbst zur Schaufel: Flankiert von Mitgliedern der Kirchengemeinde, der Waldinteressentenschaft und zahlreichen Kindern pflanzte sie „Baum Nummer 1“: jenen Baum, den sie EKKW-Vizepräsidentin Dr. Katharina Apel zum Amtsantritt im vergangenen Dezember geschenkt hatte. Die Felsenbirne hat nun vor der Dorfkirche des Bad-Sooden-Allendorfer Stadtteils einen dauerhaften Standort gefunden. Schon in den nächsten Wochen werden im Rahmen eines Aufforstungsprojekts 2500 Douglasien im Wald bei Hilgershausen gepflanzt, kündigten die Vizepräsidentin und Lorenz Faßhauer, Vorsitzender der Waldinteressentenschaft, an. 


Jede Aktion wird von einem Forstexperten begleitet

Ob Kita, Kirchengemeinde oder Konfirmandengruppe, ob Pflanzung, Gatterbau oder Unkrautbeseitigung: Am Projekt werden sich in den kommenden Monaten und Jahren viele Bereiche der Landeskirche beteiligen und dabei forstfachlich begleitet werden.


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Verabschiedung von Dekanin Ulrike Laakmann

IMit unermüdlicher Energie gearbeitet

Dekanin Ulrike Laakmann wurde in der Liebfrauenkirche mit einem großen Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet

In der Liebfrauenkirche in Witzenhausen war jeder freie Platz besetzt, als die Kolleginnen und Kollegen aus dem evangelischen Kirchenkreis Werra-Meißner, der Landeskirche sowie die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft Dekanin Ulrike Laakmann mit einem Festgottesdienst in den Ruhestand verabschiedeten. Auch die Bischöfin, Dr. Beate Hofmann, war zum Gottesdienst gekommen. In den vergangenen drei Jahren hatte die Dekanin den fusionierten Kirchenkreis mit unermüdlicher Energie und der Hilfe ihres Stellvertreters, Ralph Beyer, zusammengebracht. „Ich habe bei dir bewundert, wie ein Mensch so viel arbeiten kann“, sagte etwa der Stadtdekan Dr. Michael Klöckner, Vorsitzender der Dekane-Konferenz.

„Sie geben immer mehr als 100 Prozent“, hielt auch die Landrätin des Werra-Meißner-Kreises, Nicole Rathgeber, fest. Sie hob die Zielstrebigkeit und Verlässlichkeit der Dekanin heraus und wünschte ihr, dass sie im Ruhestand jetzt auch etwas Kraft schöpfen möge. Andreas Piontek, Superintendent des Kirchenkreises Mühlhausen, sagte: „Ich habe Ulrike Laakmann schätzen gelernt als umsichtig, tatkräftig und sensibel. Sie hat einen guten Blick auf die Realität, und das ist heute wichtig.“ Sogar aus Estland waren Gäste gekommen. Mart Jaanson aus der Propstei Valga dankte für die Unterstützung der Partner währen der Pandemie und seit Beginn des Krieges in der Ukraine: „Diese Beziehungen waren wichtig für uns in den Krisenjahren.“

„Du hast uns angesteckt mit der Liebe zu schön gestalteten Gottesdiensten und philosophischen Wortspielen – das geht in der Kirche, im Wald und auch im Kino“, sagten Ralph Beyer und Präses Ludger Arnold in ihren Dankesworten. Ihre Liebe zu den wohlgewählten Worten führte die Dekanin in ihrer Abschiedspredigt vor. Sie erinnerte daran: Schon 1983 hätten die Pfarrer über die Fragen von Frieden und Gerechtigkeit diskutiert. Unter der Theologie der Hoffnung sollten die Kinder und Enkel aufwachsen. „Doch wie schnell die Welt aus den Fugen geraten kann, haben wir gesehen“, sagt sie und fragt sich: „War Manches für uns zu selbstverständlich? Die Epochen bröckeln, Gesellschaften befinden sich im Klimawandel. Der Brennglas-Effekt der Pandemie hat Entwicklungen, die vorher schon da waren, verstärkt.“

Am meisten Angst mache Ulrike Laakmann, dass die Menschen Gott vergessen könnten. Für sie gebe es gute Gründe an die Kraft der Auferstehung zu glauben, sie helfe, auch die schweren Momente aus einer anderen Perspektive zu sehen. „Ich bin grenzenlos hoffnungsvoll trotz aller Schwierigkeiten“, sagte sie. Pröpstin Katrin Wienold-Hocke fasste ihr Wirken zusammen. So habe Ulrike Laakmann immer Position bezogen, sich vernetzt und für den Frieden gebetet. Sie habe die Herausforderungen der Kirche im ländlichen Raum angenommen, dem großen Kirchenkreis zum Aufbruch verholfen, das Frauenmahl auf Burg Ludwigstein initiiert, als Studienleiterin Vikare ausgebildet, die Kirche ins Radio, Kino und die Medien gebracht und zuletzt eine neue Taufagende in Buchform aus der Taufe gehoben.

Ulrike Laakmann habe in ihrer Hartnäckigkeit und Strenge nie nachgelassen, aber auch ihren Humor nie verloren. Nun folge ein neuer Lebensabschnitt mit ihrem Mann, dem Pfarrer Martin Laakmann, in Hofgeismar. 


Stellenausschreibung - Diakon*in in der Region



Motorradgottesdienst auf dem Hohen Meißner

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Taufinitiative der Evangelischen Kirche

Mit der Taufinitiative unter dem Motto „Viele Gründe, ein Segen, deine Taufe“ regt die Evangelische Kirche an, im Sommer 2023 das Geschenk der Taufe neu zu feiern.

Die Taufe feiern, als das was uns verbindet und trägt: Darum geht es 2023 bei der Taufinitiative der Evangelischen Kirche in Deutschland. Auf Tauffesten und Festen zur Tauferinnerung, mit großen und kleinen Aktionen zur Taufe soll sichtbar und spürbar werden: Als Kirche sind wir eine große Gemeinschaft von Getauften. Im Mittelpunkt stehen dabei das Wochenende um den Johannistag (24./25. Juni 2023) sowie die Wochen davor und danach.

Der Ev. Kirchenkreis Werra-Meißner beteiligt sich an dieser Initiative, einige Gemeinden haben schon konkrete Termine für besondere Taufgottesdienste oder Tauffeste, andere Gemeinden befinden sich in der Planung.

 

Besondere Taufgottesdienste oder – feste stehen schon fest:

Tauferinnerungsgottesdienste für alle Täuflinge

Sonntag 12.03.2023 10.00 Uhr Völkershausen

                                  11:00 Uhr Wanfried

Sonntag 19.03.2023  10:00 Uhr Heldra

                                 11.00 Uhr Altenburschla

 

Sonntag 25.6.2023     11.00 Uhr Tauffest in Herleshausen

Sonntag 13.08.2023           Hafentaufen in Wanfried

Sonntag 03.09.2023           Wandergottesdienst mit Waldtaufen

 

In Planung befinden sich :

 

Tauffest im Botanischen Garten in Eschwege

Taufgottesdienst im Grünen ( Brückentor in Eschwege)

Taufgottesdienst im Hospital St. Elisabeth in Eschwege

Gottesdienste mit Taufgelegenheit an der Wehre und an der Grillhütte Niederhone

Spezielle Taufsonntage im Freien in Allendorf

 

 

 

Stellenausschreibung Diakonisches Werk

Stellenausschreibung Diakonischer Betreuungsverein Werra-Meißner e.V.

Kirche anders denken - unterwegs im Erprobungsraum Langensalza

Pfarrkonferenz unterwegs - unter diesem Motto machten sich am Mittwoch, 13.07.2022, die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises Werra-Meißner auf in den Nachbar-Kirchenkreis Mühlhausen (Ev. Kirche in Mitteldeutschland). Interessante und ermutigende Einblicke, wie die Kirche vielleicht in Zukunft aussehen könnte, nahmen die Pfarrerinnen und Pfarrer von diesem Tag aus dem Erprobungsraum Langensalz mit in ihre Gemeinden.



Eindrücke gibt es hier:

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Neues Gesicht am Kloster Germerode

Frauke Leonhäuser übernimmt Pfarrstelle für Spiritualität und Geistliches Leben


Die Pfarrstelle für Spiritualität und Geistliches Leben der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) wird neu besetzt: Am 1. April übernimmt Frauke Leonhäuser die Landeskirchliche Pfarrstelle, die an das Kloster Germerode (Werra-Meißner-Kreis) angegliedert ist, und damit auch die Geschäftsführung des Tagungshauses Kloster Germerode. Sie folgt auf Pfarrer i.R. Dr. Manfred Gerland. Die 57-Jährige ist seit 27 Jahren Pfarrerin, zuletzt in der Gemeinde Niestetal im Kirchenkreis Kaufungen. Zuvor war sie Leiterin der Telefonseelsorge in Fulda.

Ihre neue Aufgabe sieht Frauke Leonhäuser darin, „Wege zur Quelle unseres Glaubens zu suchen und zu gestalten und andere auf dem Weg zu begleiten“. Sie möchte das Kloster Germerode „als spirituellen Ort in unsere Landeskirche ausstrahlen lassen“ und Menschen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Frömmigkeitsprofilen einladen, erläutert die Pfarrerin. Am Sonntag, 12. Juni, 14 Uhr, wird sie mit einem Gottesdienst offiziell in ihr Amt eingeführt.

 Das Kloster Germerode, am Fuß des Hohen Meißners gelegen, ist ein geistliches Zentrum in Nordhessen: ein Ort, um inne zu halten, Kraft zu schöpfen und Orientierung zu finden. Weitere Informationen sowie das Tagungs- und Veranstaltungsprogramm gibt es unter www.kloster-germerode.de



Friedensgebet

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Ukrainekonflikt: EKKW ruft zum Friedensgebet auf

Der Ev. Kirchenkreis Werra-Meißner wird dem nachstehenden Aufruf der Landeskirche folgen. Dekanin Laakmann bittet die Gemeinden in Solidarität und in Gedanken an die Menschen in der Ukraine um 12.00 Uhr täglich die Glocken zu läuten.

In einigen Orten finden bereits Friedensgebete statt, alle Gemeinden werden ermutigt  zum gemeinsamen Innehalten und Beten für den Frieden aufzurufen.



Ukrainekonflikt: EKKW ruft zum Friedensgebet auf


Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ruft angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine dazu auf, an die betroffenen Menschen zu denken und um Frieden zu beten. Ebenso wie in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und im Bistum Fulda läuten jeden Mittag um zwölf Uhr die Glocken in den Gemeinden und laden zum Innehalten und zum Gebet ein.

"Es ist Krieg in Europa. Das ist ein Bruch des Völkerrechts. Das ist etwas, was die Menschen in Europa nicht wollen, und es ist ein Krieg von Diktatur gegen Demokratie", sagt die Bischöfin der EKKW, Dr. Beate Hofmann. Sie bezeichnet die Situation als sehr beängstigend. "Ich hoffe sehr, dass es der Weltgemeinschaft und unseren Politikerinnen und Politikern gelingt, diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden und dafür zu sorgen, dass hier kein gesamteuropäischer Krieg oder gar ein Weltkrieg entsteht", so die Bischöfin. Darum sei es wichtig, im Gespräch zu bleiben und diplomatische Wege zu suchen.

"Wir hier in Hessen können zeigen, dass wir an die Menschen in der Ukraine denken, über die sozialen Medien, über Demonstrationen, aber eben auch über Friedensgebete", erläutert Bischöfin Hofmann. "So ein Gebet verbindet meine Gedanken, Gefühle, meine Sehnsucht nach Frieden mit den Gedanken und Hoffnungen und Wünschen anderer Menschen und es richtet uns alle aus auf Gott, der ein Gott des Friedens ist. So wirkt das Gebet nach innen, nach außen und nach oben."

Kirchenkreis auf Instagram

Seit einigen Wochen ist der Evangelische Kirchenkreis auch auf Instagram zu finden. Einen der neuesten Beiträge über den Besuch der Bischöfin auf der Pfarrkonferenz veröffentlichen wir auch hier - schauen Sie doch einmal vorbei!  

Kirchenkreis unterzeichnet für Klimagerechtigkeit

Für den Kirchenkreis Werra-Meißner haben sich der Kirchenkreisvorstand und der Pfarrkonvent der Resolution zur Klimagerechtigkeit angeschlossen, die über 85 kirchliche Organisationen bundesweit unterstützen und zum 3.Ökumenischen Kirchentag vorgelegt haben. Auch "Churches for future aus Hessisch Lichtenau" und überhaupt die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck gehören zu den Unterzeichnenden.

Die Resolution fordert politisch Verantwortliche auf Bundes- und Landesebene dazu auf, Klimaschutz zum Maßstab des Handelns in allen Sektoren zu machen. Zugleich unterstreicht der Aufruf den Einsatz der Kirchen für mehr Klimagerechtigkeit sowie die Entschlossenheit, dazu selbst beizutragen. "Bei der Resolution allein kann es nicht bleiben!" teilte Dekanin Laakmann aus dem Kirchenkreisvorstand mit, "wir bitten den Umweltausschuss und die Gemeinden, weiter an konkreten Umsetzungen vor Ort zu überlegen!"          

Kreissynode verabschiedet Schutzkonzept vor sexualisierter Gewalt und unterstützt Resolution

Enttabuisierung ist die Voraussetzung für Prävention

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreis Werra-Meißner beschließt das Konzept zum Schutz vor sexueller Gewalt nahezu einstimmig

Die zweite digitale Synode 2021 des Evangelischen Kirchenkreis Werra-Meißner stand im Zeichen eines besonders sensiblen Themas, das viele der fast 100 Synodalen an diesem Abend aufgewühlt und auch erschüttert hat: Die Synode beschloss nahezu einstimmig, das Schutzkonzept der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen Waldeck zum Schutz vor sexualisierter Gewalt auf Ebene der Gemeinden im Kirchenkreis umzusetzen. Aufwühlend war vor allem, was die Experten und Expertinnen, die sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigen, aus ihrer Praxis zu berichten hatten, die damit die Dringlichkeit des Themas unterstrichen.

So erläuterte Jugenddiakonin Jennifer Grandt aus Witzenhausen Trends unter Jugendlichen wie etwa TG-Treffen, bei denen die Heranwachsende gegen Taschengeld Sex anböten. Oder dass Jugendliche über die Sozialen Netzwerke durchschnittlich bereits mit 14 Jahren das erste Mal mit harter Pornografie konfrontiert seien. Alexander Först, Jugendkoordinator der Polizei in Eschwege, berichtete von der zunehmenden Verbreitung von Kinderpornografie über das Internet. Birgit Reppmann vom Staatlichen Schulamt stellte fest, dass sexuelle Übergriffe in Schulen auch unter den Schülern stattfänden, während Eleanor Schellhase vom Jugendamt in ihrer täglichen Arbeit die Probleme im familiären Umfeld im Blick hat.

„Zur Prävention gehört auch die Enttabuisierung des Themas und die Sensibilisierung des Personals“, sagte Andrea Itter von der Kita-Fachberatung der Diakonie Hessen. Sonst könne man mit den Betroffenen gar nicht sprechen. In der Diskussion der Synodalen in Kleingruppen wurde anschließend deutlich, wie hoch der Informationsbedarf ist und wie wichtig es ist, dass die Anlaufstellen für professionelle Hilfe bekannt sind. Information und Schulung ist als ein Baustein des Schutzkonzepts, das im Kirchenkreis nun umgesetzt wird, bereits verankert, erklärte Prof. Dr. Thomas Zippert, landeskirchlicher Koordinator zum Thema sexualisierte Gewalt. Weitere Bausteine sind die Risikoanalyse, die Erstellung von Verhaltensnormen oder die Prüfung der Eignung aller Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. 

Die EKD hat für Betroffene die telefonische Anlaufstelle.help eingerichtet, die unter Tel. 0800 5040 112 erreichbar ist. Zudem möchte sich die Kirche im Werra-Meißner-Kreis mit den bestehenden Hilfeangeboten, etwa der Beratungsstelle „Allerleirauh“ des Vereins Frauen für Frauen, in Zukunft noch stärker vernetzen. Auch die Aufarbeitung gemeldeter älterer Fälle müsse gefördert werden, sagte Pröpstin Katrin Wienold-Hocke und betonte in einer Videobotschaft: „Jeder einzelne Fall nötigt zum Handeln. Alleine lassen geht in einer Kirche der Nächstenliebe nicht!“

Geleitet wurde die digitale Synode souverän von Präses Ludger Arnold. Grüße sandten neben Jens Ritter, Präses der Kreissynode Mühlhausen, Landrat Stefan Reuss und per Video Propst Mart Jaanson aus Valga in Estland. Dekanin Ulrike Laakmann stellte der Zusammenkunft in ihrer Andacht Gedanken der Theopoetin Carola Moosbach voran, die in ihren Texten den Apell gab, auch in den dunkelsten Momenten in diesem seltsamen Leben „trotzdem wieder aufzustehen“. Die Dekanin erinnerte zudem an die zahlreichen und vor allem älteren Menschen, die durch die Pandemie im Kirchenkreis verstorben sind.

Schließlich stellte Torsten Möller die Arbeit des neuen Umweltausschuss des Kirchenkreises Werra-Meißner vor. Mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen die Synodalen eine Resolution, in der sie sich hinter die Kritik stellen, die im Werra-Meißner-Kreis an der geplanten Trassenführung der Starkstromtrasse SuedLink bereits geäußert wurde. Die Resolution betont aber darüber hinaus auch: „Die Kreissynode spricht sich für den dezentralen Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und für regionale Energie-Versorgungsstrukturen aus.“